Gedanken eines Waldläufers.......

BUCHEN IM KREIS DES JAHRES

WINTER, kerzengerade gewachsen stehen sie da, dunkel, grau-grün recken sie sich in den Winterhimmel, trostlos wartend auf den Frühling.

MAI, jetzt nehmen sie sich ein neues Kleid aus dem Schrank der großzügigen Mutter Natur. Silbrig glänzt auch der Stamm  und ihre Astspitzen sind hell silbergrün lackiert. Ich erlebe wieder den Frühling.

AUGUST, ganz damenhaft, unnahbar, saft- und kraftstrotzend spenden sie uns ihre Kühle, wie wohl fühle ich mich in ihrer Gesellschaft.

OKTOBER, jetzt zeigen sie sich mir in ihrem schönsten Schmuck, Rot und Gold, prächtig und erhaben gegenüber der Kleinmütigkeit, mit denen wir Menschen uns täglich das Leben erschweren. Ich werde es machen wie die Buchen, lasse die Zeit an mich herantreten und freue mich auf die noch kommenden Sommer und Winter.

Der Wald

 

Er ist Heilmittel für die Seele, wenn wir versuchen uns mit Ihm in Gleichklang zu bringen.

Er ist Lehrer, von dem wie lernen können, dass einträchtiges Zusammenleben, starke Wurzeln, gesundes Wachsen und Toleranz dem Schwächeren gegenüber kein Nachteil sein muss.

Fördern wir diese beim Menschen.

 Herbstnebel

 Morgens – Blick aus dem Fenster,
leichte Röte überzieht das Antlitz des noch jungen Tages,
von den Baumwipfeln abwärts
NEBEL
dick, feucht, alles verhüllend.
NEBEL – Neglige` eines Herbstmorgens, der vielversprechendes,
konturenhaft durch seinen zarten Schleier hindurchscheinen lässt.
NEBEL
Verschwender von milliarden und abermilliarden von Edelsteinen,
jeder anders glitzernd und funkelnd.
Erkennbar nur mit aufkommender Morgensonne.
Sie hängen an jedem Halm und Blatt, an jedem Stängelchen
und sei es noch so spröd und trocken.

Sogar Spinnen belohnt ER und küsst sie mit seinem verzaubernden feuchten Atem,sanft und fühlbar für ihre Weberkünste.

Eichen

Am Dorfausgang, unmittelbar am Seeufer stehen einige Eichen, 
gepflanzt von unseren altvorderen. Mächtige Stämme, große,
starke und knorrige Äste.
Tief genarbt ist die Rinde - aber immer noch fest.
BILDERBUCH – EICHEN.

Schon fällt mir der Spruch eines alten Forstmannes ein.

eine Eiche wächst  150 Jahr

               Sie steht    150 Jahr

       und sie stirbt    150 Jahr

Ihnen, die da trutzig ein halbes Jahrtausend überschauend stehen, 
gilt meine ungeteilte

BEWUNDERUNG.

 

Sonntag ,vormittags -
Oder nach einem heftigem Regenguss, drehe ich sie zurück

DIE ZEIT

In einer alten Kiesgrube, am Rande des Dorfes, suche ich mit meinen Kindern
nach urzeitlichem Gestein und Spuren der Vergangenheit.
Wir finden  Basalt, Granit, Sand- und Kalkstein. Ab und zu entdecken wir auch,
dass die ZEIT Schnecken, Seeigel, Blätter und Muscheln im Sedimentgestein,
die Jahrtausende hat überdauern lassen.
Wird man einst auch unsere Spuren finden?

ZEIT ist EWIGKEIT

Diese Gedankengänge wurden mir von einem Freund übermittelt
und mit dessen Einverständnis ins Internet gestellt.

Wer dazu etwas schreiben möchte, ich übermittel das gerne !!!!!