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Träume in der Hängematte

Eingeladen wurde ich zum Garten
musste aufs Töchterchen noch warten.
Stolzierte herum, da Zeit ich hatte
und sah eine Hängematte.

Schief diese zwischen Bäumen hing
tat also richten das flatternde Ding.
Hatte in solcher noch nie gelegen,
versuchte es daher ganz verwegen.

Mehrere Versuche so kreuz und quer.
endlich gelang es, bitte sehr!
Lag da schaukelnd im Sonnenschein
schaute in den Himmel hinein.

Vöglein saßen in den Bäumen,
da ließ es sich so herrlich träumen.
Die sangen mir ein Liedchen fein,
ich schloss die Augen und schlummerte ein.

Ein Lüftchen wehte über mein Gesicht,
es war, als streichelt jemand mich.
Und auf der Wiese neben mir
da saß ein lieber Kuschelbär.

Der nahm mich ganz fest in den Arm
da wurde es ums Herz ganz warm.
Küsschen mit viel Zärtlichkeit
und wir alleine weit und breit.

Schwebten wie auf Wolken dahin
hatten für die Realität kaum Sinn.
Ach, es war himmlisch und wunderschön,
doch alles muss mal zu Ende geh'n.

Ein "Wau wau", riss mich aus dem Traum
und siehe da, man glaubt es kaum
wurde von Tochter und Enkelhund begrüßt,
die haben mich auch herzlich geküsst.


Sommer 1999