Die Musik - lässt sich ein- und ausschalten mit 'nem Klick !

                 

Ruderei  -       

das sind die "Rückwärtsfahrer" auf dem Wasser !


Nun wohnten wir dicht an der Norderelbe und durch Zufall entdeckte ich ganz in der Nähe 
den Ruderclub "Die Wikinger". Meine Kinder waren gross genug, um auch dort mitzumachen 
und so begann 1980 eine tolle Zeit mit vielen Fahrten auf Flüssen und Seen.

Natürlich war unser Hauptgebiet die Elbe, wo wir aber immer auf Ebbe und Flut
 achten mussten. Auch Alster und Bille wurden ausgiebig erkundet und dort 
machte ich sogar noch den Bootsführerschein für Binnengewässer.

Meine Kinder waren mit von der Partie und Sohn Frank hat sich 
dann mit 2 Freunden aus den Ruderverein zusammengetan 
und einen alten umgebauten Fischkutter erworben... 
da durfte Muttern dann mit Fahrerlaubnis auch mal ans Ruder.

 

Bei einer Tour auf der Eider mussten wir auf Reede ankern 
(war kein Anlegeplatz vorhanden) und da durfte der 
"Schiffsjunge" die Eigentümer an Land rudern.

Wieder im Heimathafen an Land wurde der Kahn "OBELIX" von der Familie besichtigt.

Aber nun wieder zur Ruderei.....................


Ausser den heimatlichen Gewässern habe ich auf diversen Wanderruderfahrten 
auch andere Flüsse und Seen unsicher gemacht, aber davon werde ich noch mehr 
berichten und auch verschiedene Bilder kommen etwas später....

*************************

Von Lübeck die Trave entlang bis nach Travemünde, 
wo wir auf dem Museums-Segler "Passat" übernachtet haben. 
Am nächsten Tag noch einen Abstecher auf die Ostsee, 
da war natürlich ein erfrischendes Bad fällig.

Hatte extra meinen Bikini eingepackt, denn das Jahr vorher 
konnten wir mangels Badeklamotten nicht ins Wasser..... 
d.h. einige haben trotzdem einen Hopser "ohne" gewagt.

Ilmenau ( bis zur Mündung in die Elbe)

 

Verschiedene Fahrten auf der Weser (von Kassel noch auf der Fulda und dann bis Achim bei Bremen), natürlich nicht auf einen Rutsch.

Es gab viele Etappen und das ganze zog sich über einige Jahre hin.

Mein Maskottchen war immer mit von der Partie - sitzt auch heute noch neben meinem Bett, passt auf und wir "träumen" dann von unseren gemeinsamen Erlebnissen :-)))

Ist doch super, so einen treuen Gefährten zu haben, den Frau bei Bedarf auch mal tüchtig knuddeln kann.

Ostern ging es immer auf den Rhein (von Mainz bis Köln).

Bereits am Gründonnerstag  trafen aus allen Himmelsrichtungen Ruderer in Köln ein, wo im Bootshaus übernachtet wurde. Am Karfreitag wurde dann die Truppe per Bus nach Mainz transportiert, wo die Boote bereits warteten. In Bacharach nahm uns eine Turnhalle auf, aber bevor wir in unsere Schlafsäcke krochen, wurde noch der Ort unter die Lupe genommen.

Mehrere Etappen auf der Mosel (vom Dreiländereck bis zum Rhein)
mal mit einer Barke, mal mit Zweiern und Vierern.
Bei den vorbeirauschenden Köln-Düsseldorfer-Dampfern hiess es aufpassen, die nahmen keine Rücksicht auf uns.

Lahn (bis zur Rheinmündung)

3 Wochen Donau (Ingolstadt bis Wien)

Auf den Seen in Dänemark

3 mal hab ich auch in Berlin an Touren teilgenommen.

Schleuse (damals noch DDR) - Wannsee - Glienicker Brücke

 

Für eine bestimmte Anzahl von Kilometer, die im Jahr bei Wanderfahrten zurückgelegt wurden (natürlich nur die auf dem Wasserwege) gab es auch Medaillen.  

Musste aber immer genau Buch geführt werden und das wurde am Jahresende beim Deutschen Ruderverband eingereicht.

Auch bei einigen anderen Veranstaltungen war  meinen Mitruderern und mir das Glück mal hold.....


Gemütliche Abende am Lagerfeuer waren auch immer, da wurde nicht nur gefuttert, und mal ein Schlückchen getrunken, sondern auch tüchtig gesungen. 
Da meine Stimme aber zum Abschrecken ist, habe ich lieber in die Mundharmonika gepustet :-))))

            

 

In der kalten Jahreszeit war es ja zu kalt auf dem Wasser,  naja, mit dem Boot durch die Eisschollen oder auf Eis rumschlittern ist auch nicht das Wahre.

Somit gab es dann als Ausgleich Wochenendfahrten in den Harz mit Skilanglauf...

....und abends fröhliches Beisammensein im Kreise der Sportskameraden/innen.

 

Nach meinem Umzug bin ich dann in den Bergedorfer Ruderverein eingetreten, da ich auf Fahrten schon viele Freundschaften mit anderen geschlossen hatte. An Rudern ist zwar leider nicht mehr zu denken, aber als Anerkennung bin ich dort jetzt beitragsfreies Mitglied und werde weiterhin über alle Aktivitäten informiert und kann jederzeit am Clubgeschehen teilnehmen.

                


Wasserratte         Pferde         Computerei


Zitat des Tages: