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Bolko Bullerdiek 

Ick bün 1939 in Tansania op de Welt kámen. Wegen den Krieg sünd mien Öllern un ick dor báld rutflágen. Mien Vadder is in'n Krieg umkámen. Mien Mudder hett mienen Broer un mi as Neihersch dörbrocht. Dat weer op'n Dörpen in't
Ollenborgische. In mien Böker heet dat Dörp Bökenbarg, op de Landkort Bookholzberg. Wo mien Mudder neihen dee - bi Buern un "lüttje Lüüd" - dor hebbt mien Broer un ick ok middags eten. So sünd wi gesund dör de slechte Tiet kámen. 

As Jung wuss ik nie nich wat, wat ick warrn wull. Mien Verwandten weern all Handwarker. Man wat för'n Handwark schall ick mit twee linke Hannen al lehrn? So bün ik in Delmenhorst Industriekoopmann worrn, jichtenswatt muss ick jo doon, liekers ick ok dorto nich rechte Lust harr. 

So heff ick denn in Ollenborg Abitur máákt, in Hamborg studeert un büm Schoolmester worrn. Siet veele Johrn arbeit ick in Hamborg in dat Institut för Lehrerfortbildung.

Plattdüütsch is de Spráák von mien Mudder, man nich mien Mudderspráák. Ick heff se liekers lehrt, denn lange Johrn vergeten un verdrängt, oplest doch noch den Weg to ehr trüchfunnen. Man wenn ick trüchgah, trüch in dat Dörp von mien Kinnertied, den wunnert sick de Lüüd dor, dat dar een von Hamborg kummt un partout Platt snacken will. 

Veröffentlicht heff ick Böker för den Düütschünnerrciht, fief plattdüütsche Böker (meist bi Hinsdorff, Rostock) un een Book mit hoch düütsche Prosa "Flattern auf grünem Granit" (ok bi Hinsdorff).
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Christa Heise-Batt 

geb. 1937 in Wohlde / Kreis Schleswig - auf der Stapelholmer Geest. Plattdeutsch aufgewachsen. 

Nach Sprachenstudium in Hamburg (engl., franz., span.) und Ausbildung zur Exportkauffrau lange Jahre berufliche Reisen nach Süd- und Mittelamerika, den Westindischen Inseln und in die USA. Wohnhaft in Norderstedt. Seit 1985 freie Mitarbeiterin einer Norderstedter Zeitung. 

Spielt seit mehr als 20 Jahren plattdeutsches Theater. Hat über 10 Jahre an der VHS Tangstedt / Stormarn Plattdeutsch unterrichtet. 

Mitglied in vielen niederdeutschen Vereinigungen wie Klaus-Groth-Gesellschaft, Fehrs-Gilde, Bevensen-Tagung....... 

Seit 14 Jahren im Vorstand des Literarischen Kabaretts "Die Wendeltreppe" e.V. Hamburg und seit 1991
im Vorstand der QUICKBORN Vereinigung für niederdeutsche Sprache und Literatur e.V. 

Chriats Heise-Batt schreibt Bücher in plattdeutscher Sprache und hält Lesungen eigener und fremder Texte. Literarische Gottesdienste (u.a. mit Boy Lornsen "Sien Schöpfung un wat achterna keem") runden ihre Arbeit ab. 

Sie ist Mit-Trägerin des 1. BORSLA-Preises für niederdeutsche Sprache und Literatur e.V., Bösel und Erste Preisträgerin des Kulturpreises 1997 der Stadt Norderstedt.
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Dirk Römmer 

Dirk Römmer, in't Kriegsjohr 1943 in Hamborg up de Welt komen, stammt ut Veerlannen bi Hamborg. Sien Heimatdörp is Kirchwarder, wo hee eerst in't Pasterhuus un denn in de Feesen opwossen is. Sien Vadder weur Greunhöker, sien Mudder Schoolmestersch. In Bardörp güng he no School un hett in Hamborg un Heidelbarg op Paster studeert. As he in sien eerst Gemeend keum, hett he al 1971 mit Goddesdeensten op Platt anfungen un wör veele Johren so'n Reisen in Plattdüütsch Kark.

Allerwogens is he rümbutschert un hett preestert. Dat geev sik mit de Tied, man in de Jacobi-Kark in Hamborg is he op Steeg noch jümmer bi. He hett ok anfungen un in't Radio arbeid. Karkenarbeid un anners wat. Dinn keum dat Feernsehn. Dor hett he 'Talk op platt' mitspeelt. Hett ok schreben un öbersett, schrift un öbersett noch jümmer. In'n Quickborn is he al langen. Blots as he 1990 mit sien Familie no Australien güng, is he allerwogenss utpedd. Nu he trück is, hebbt se em wedder bi de Büx kregen. Vundoog hett he dat Leit von de 'Vereenigung Quickborn', sitt in't Kuratorium vun den 'Quickborn-Pries' un hett ok noch een Quickborn-Heft in's Johr to moken. 

He is foken wat meckerig, wenn he öber Beuker vun anner Lüüd schrift. Un he mag sik ok to geern strieden. Sunsten kannst ober ganz good mit em utkomen - seggt sien Fro. Un de mut dat je weten. 

He hett veer Kinner un leevt in Tönn. Fehlt blots noch, wat he no Quickborn ümtrecken deit! Man dor is keen Chance! 

Op Steeg is he Studentenpaster an de 'Fachhoochschool Westküst' in Heid un lehrt Ethik. Und dat kannst so un so verstohn!.......
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Ingrid Straumer 

Geboren in den Marschlanden, in Allermöhe, aufgewachsen in Boberg, mit der gesamten Verwandtschaft in den Vierlanden, da blieb ein enger Kontakt mit der plattdeutschen Sprache nicht aus, wenn auch mit mir
überwiegend hochdeutsch gesprochen wurde. Bei Günter Harte hatte ich in der Schule erste Begegnungen mit der plattdeutschen Literatur.

 Sprache und Literatur faszinierten mich. Ich wollte mehr wissen und studierte bei Professor Möhn und Professor Meier, damals Dozent. In dieser Zeit entstanden erste Kontakte mit der "plattdeutschen Szene", mit der Bevensen-Tagung und dem Quickborn. Hier wurde ich gern aktiv, schrieb erste Rezensionen (damals noch Ingrid Ahrens) und war sogar für ein Jahr Schriftleiterin im Quickborn. Das Amt konnte ich leider erst wegen Krankheit und später wegen beginnender Berufstätigkeit als Redakteurin nicht so ausführen, wie ich es gern getan hätte und gab es auf.

Bei der Bergedorfer Zeitung schrieb ich erst plattdeutsche Geschichten. Dann zog ich nach Berlin und gründete eine Familie. In dieser Lebensphase bleibt meist nicht viel Zeit für Hobbies. Als die Kinder (zwei
Mädchen) etwas größer waren, versuchte ich jedoch an die alten Verbindungen anzuknüpfen und begann
wieder für den Quickborn zu schreiben. Als die neue Mannschaft gesucht wurde, übernahm ich die Rundschau. Auch an der Gestaltung der Bevensen-Tagung beteilige ich mich aktiv. Dort kam auch der Kontakt zur Ostfriesischen Landschaft, der dazu führte, daß ich im Rahmen eines Wettbewerbs mein Kinder-Theaterstück "Arger in't Märkenland" schrieb. In der Bergedorfer Zeitung erscheinen seit zweieinhalb Jahren kleine Wochenend-Geschichten unter dem Titel "Ingrid vertellt". Das Schreiben ist ein guter Ausgleich zum Reden: Ich arbeite seit 1993 als Lehrerin an einer Weddinger Grundschule und unterrichte hauptsächlich Deutsch und Englisch. Mit Plattdeutsch kann ich Berliner Kinder höchstens mal amüsieren.
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NEU ab Juni 2009:

http://www.quickborn-vereinigung.de