Wohlan die Zeit ist kommen....

Volksweise vor 1812

Wohlan, die Zeit ist gekommen, mein Pferd, das muß gesattelt sein.
Ich hab mir's vorgenommen: Geritten muß es sein.
Fi di ru la ru la, ru la la la la,
Fi di ru la ru la, ru la la!
Ich hab mir's vorgenommen: Geritten muß es sein.

2. In meines Vaters Garten, da stehn viel schöne Blum', ja Blum'.
Drei Jahr muß ich noch warten, drei Jahr sind bald herum.

Fidirula . . . . .
Drei Jahr muß ich noch warten, drei Jahr sind bald herum.

3. Du glaubst, du wärst die Schönste wohl auf der ganzen Welt, ja Welt,
Und auch die Angenehmste, ist aber weit gefehlt!

Fidirula . . . . .
Und auch die Angenehmste, ist aber weit gefehlt!

4. Du denkst, ich werd' dich nehmen, ich hab's noch nicht im Sinn, ja Sinn;
Ich muß mich deiner schämen, wenn ich in Gesellschaft bin.

Fidirula . . . . .
Ich muß mich deiner schämen, wenn ich in Gesellschaft bin.

5. In meinen jungen Jahren, da will ich allzeit lustig sein;
Kein'n Kreuzer will ich sparen, versoffen muß er sein.

Fidirula . . . . .
Kein'n Kreuzer will ich sparen, versoffen muß er sein.

6. So setz' ich mich auf's Pferdchen und trink' ein Gläschen kühlen Wein,
Und schwör bei meinem Bärtchen, Dir ewig treu zu sein.

Fidirula . . . . .
Ich schwör bei meinem Bärtchen, Dir ewig treu zu sein.

7. Der Kaiser streit' fürs Ländle, der Herzog für sein Geld, ja Geld,
Und ich streit' für mein Schätzle, solang es mir gefällt.

Fidirula . . . . .
Und ich streit' für mein Schätzle, solang es mir gefällt.

8. Solang ich leb' auf Erden, Sollst du mein Trimpele-Trampele sein,
Und wenn ich einst gestorben bin, so trampelst hinterdrein.

Fidirula . . . . .
Und wenn ich einst gestorben bin, so trampelst hinterdrein.

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