Bergvagabunden

Volksweise (Erich Hartinger / Hans Kolessa)

 

Wenn wir erklimmen sonnige Höhen, klettern dem Gipfelkreuz zu,
In unser'm Herzen brennt eine Sehnsucht, die läßt uns nimmer in Ruh.
Strahlende Berge, sonnige Höhen, Bergvagabunden sind wir, ja wir.
Herrliche Berge, sonnige Höhen, Bergvagabunden sind wir.

Mit Seil und Haken, alles zu wagen, hängen wir in steiler Wand.
Herzen erglühen, Edelweiß blühen, vorwärts mit sicherer Hand.
Strahlende Berge, sonnige Höhen, Bergvagabunden sind wir, ja wir.
Herrliche Berge, sonnige Höhen, Bergvagabunden sind wir.

Fels ist bezwungen, frei atmen Lungen, ach, wie so schön ist die Welt !
Handschlag, ein Lächeln, Mühen vergessen, alles auf's beste bestellt.
Strahlende Berge, sonnige Höhen, Bergvagabunden sind wir, ja wir.
Herrliche Berge, sonnige Höhen, Bergvagabunden sind wir.

Im Alpenglühen heimwärts wir ziehen, Berge, sie leuchten so rot.
Wir kommen wieder, denn wir sind Brüder, Brüder auf Leben und Tod.
Lebt wohl, ihr Berge, sonnige Höhen, denn Vagabunden sind treu, ja treu
Lebt wohl, ihr Berge, sonnige Höhn denn Vagabunden sind treu,

Wenn wir marschieren, durch unser Städtchen, schauen die Mädchen uns zu.
Durch diese Frauen ist nicht zu trauen, rauben unser Herzen die Ruh.

Wer'n endlich g'scheiter, pfeifen auf die Weiber,
Steigen nur dem Hochgebirge zu, ja, zu; zu.
Wer'n endlich g'scheiter, pfeifen auf die Weiber,
Steigen nur dem Hochgebirge zu.

Steinschlag, ein Brausen, weg war die Jausen, und ich werd' fuchsteufelswild;
Denn mit den Augen können wir schauen, was unser Magen verliert, Ja ja.
Strahlende Berge, sonnige Höhen, Bergvagabunden sind wir, ja wir.
Herrliche Berge, sonnige Höhen, Bergvagabunden sind wir.

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