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Hallo ich heisse Michel und erzähle hier die Entstehungsgeschichte des Hamburger Hafens:

Wo heute die Petri-Kirche steht, hatten die Sachsen einmal eine Fluchtburg errichtet. Nach ihrer Niederwerfung baute Karl der Große hier um 800 einen Ringwall, sowie seine erste Kirche, und um 830 beschloß Ludwig der Fromme, Kaiser Karls Sohn, die Hammaburg zu einem Brückenkopf für die Christianisierung aller nördlich der Elbe gelegenen Länder und Völker auszubauen und zum Sitz eines Erzbischofs zu machen. Zu der erzbischöflichen Siedlung, in der sich auch Bauern, Handwerker und Fischer niederließen, gehörte auch ein kleiner Hafen. Dieser befestigte Uferweg an einem Wasserarm der Alster, wo Boote festmachen konnten, war indessen nicht die Keimzelle des Hafen- und Handelsplatzes Hamburg. Dafür sorgten die Grafen von Schauenburg (Schaumburg) erst im 12. Jahrhundert mit ihrer Entwicklungspolitik. Sie waren 1111 Landesherren in Holstein geworden und hatten 1143 die Stadt Lübeck gegründet. Nun suchten sie einen Platz mit guter Zufahrt zur Nordsee, der mit Lübeck eng zusammenarbeiten sollte. Die Lage an der Mündung der Alster in der Elbe erschien ihnen dafür am geeignetesten.

Dicht neben der erzbischöflichen Altstadt, nur durch den Alsterlauf, das heutige Nikolaifleet, von ihr getrennt, gründeten sie auf dem rechten Alsterufer in der Gegend des heutigen Hopfenmarktes 1188 die Neustadt, die von Anfang an als Niederlassung von Schiffern und Kaufleuten gedacht war und ein Umschlag- und Lagerplatz für Güter werden sollte. 1215 wurden Altstadt und Neustadt miteinander vereinigt.

Graf Adolf III von Schauenburg gewährte der Neugründung viele Vergünstigungen, sorgte für Siedler und erwirkte als wichtigstes Privileg auch den von Kaiser Friedrich Barbarossa kurz vor Aufbruch zu einem Kreuzzug ausgestellten Freibrief, der den Neu-Hamburgern neben anderem die Zollfreiheit für ihre Schiffe auf der Elbe von der Stadt bis in die Nordsee gewährte. Damit war das Tor geöffnet für alle künftigen maritimen Aktivitäten Hamburgs. Der am 07.05.1189 ausgestellte Freibrief dokumentiert das Geburtsdatum des Hamburger Hafens.

Der Hafen wurde in den nächsten Jahrhunderten zwar mehrfach vergrößert, aber im Prinzip nicht verändert. Ganz am Anfang hatte man die Schiffe im Mündungsarm der Alster be- oder entladen. Als es hier allmählich zu eng wurde, schuf man an der Mündung der Alster in die Elbe mehr Raum. Dieser Binnenhafen, der auch in die Stadtbefestigung einbezogen wurde, blieb bis in 17. Jahrhundert der Haupthafen. Erst als auch er zu eng wurde, kam - noch weiter in der Elbe - der Niederhafen hinzu.

Alles gelesen????

Dann kommt mit zu einem kleinen Spaziergang und seht, wie es heute im Hamburger Hafen aussieht..............

Am besten zuerst mal eine Hafenrundfahrt von den St.-Pauli-Landungsbrücken:

Von den Dampfern und Barkassen aus kann man sehen, wie an den Docks 
und bei den Container-Terminals immer fleissig gearbeitet wird.

 

 Auch die Wasserschutzpolizei sowie die Hafen-Feuerwehr 
sind mit Kontrollbooten unterwegs.

 

An der Überseebrücke liegt die "Cap San Diego", dieser Frachter ist noch fahrtüchtig, 
man kann ihn besichtigen und Erfrischungen gibt es dort auch.  

In den Fleeten herrscht auch Ebbe und Flut und da sitzt so manches Mal 
ein kleiner "Pott" fest und muss warten, bis die Flut wieder kommt.

     

Der Museums-Segler  "Rickmer-Rickmers" hat ein reiches Vorleben, was im Innern nachgelesen 
werden kann.  Unter Deck ist ein Restaurant, wo gut und auch preiswert etwas für das 
leibliche Wohl gesorgt wird. Mit Besuchern habe ich das schon des Öfteren getan.

Rickmer-Rickmers

Die Speicherstadt

 
Barkasse im Zollkanal   -  Blick auf den "Michel" 



Zollmuseum  

    

Lagerhäuser in der Speicherstadt

In solch einem habe ich 15 Jahre lang bei einem Teppichhändler im Büro  mit 
Schreibarbeiten meine Brötchen verdient und auch so manches Mal die Winden bedient.

 

Ein Denkmal steht, wo Störtebeker seinen Kopf verlor!

Der Freibeuter Klaus Störtebeker betrieb gegen Ende des 14. Jahrhunderts als Anführer der berüchtigten Vitalienbrüder zusammen mit Godeke Michels vornehmlich in der Ostsee Piraterie. Im Jahre 1401 wurde Störtebeker bei Helgoland von den Hamburgern gefangen und hingerichtet. In Liedern und Sagen wird Störtebeker als volkstümlicher Held gefeiert. Das 2,20 m hohe Störtebeker-Denkmal steht am Brooktor auf dem Grasbrook bei der Magdeburger Brücke.

Die von Hansjörg Wagner geschaffene und im Jahre 1982 aufgestellte Bronzefigur erhebt sich an der Stelle, an der im Jahre 1402 der Seeräuber Klaus Störtebeker und 79 seiner Kumpanen enthauptet wurden und erinnert für allezeit an den Seeräuber.

ALLES KLAR in Hamburg?

                                         

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