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Hallo, hier grüßt das Nordlicht mit einem kräftigen

"Hummel Hummel".........


Seit genau einem Jahr surfe ich durch die AOL - Welt und das Internet. Grund genug, eine eigene Homepage zu erstellen.

Dabei hatte ich das große Glück, viele liebe und nette Leute zu treffen und einige auch persönlich kennen zu lernen.

Ehrliche Freundschaften sind entstanden, was sehr viel Freude bereitet hat. Hiermit sage ich allen

"Ein ganz herzliches Dankeschön"!


Das Jahr 1999 war so ereignisreich, dass ich es fast als eines der Schönsten in meinem Leben bezeichnen möchte.

Am 9. Januar fing alles damit an, dass ich "Olle" es einmal mit einem überflüssigen und fast museumsreifen Modem versuchen musste, in die elektronische Welt einzusteigen. Die meisten meiner Angehörigen schüttelten den Kopf, nur meine Enkelin Mona spielte mir verschmitzt das Lied einer Jugendgruppe mit dem Refrain vor:

".......meine Oma geht noch lange nicht ins Bett, meine Oma surft im Internet!!!

So ist es geblieben, macht mir immer noch viel Freude und ich möchte die Emailerei, Surferei und die Unterhaltungen per Tele & Chat nicht mehr missen.


Im April geschah etwas für mich unvorstellbares: Eine mir nur durch Emails bekannte Person wollte Urlaub auf der Insel Föhr machen. Alles war gebucht - da durfte ich als "Ersatzfrau" für eine erkrankte Freundin mit. Die anfänglichen Bedenken erwiesen sich als unbegründet, es wurden 2 wunderbare Wochen, eine dicke Freundschaft ist entstanden und es zieht uns auch im Jahr 2000 wieder auf diese wunderschöne Nordseeinsel.

Aber erst einmal zieht es mich im Februar in südliche Gefilde Deutschlands.


Meine sogenannte "Deutschlandtournee" begann mit einer Übernachtung in Berlin, wo mich Hunde und deren Frauchen herzlich aufnahmen. Die Reise ins Elbflorenz Dresden war dann fast nur noch ein Katzensprung. Hier wurde der 93. Geburtstag meines Tantchens begangen und auch im schönen Sachsen standen Begegnungen mit Emailerinnen in Hohnstein und Dresden an. Nach diesen erfreulichen Begegnungen ging es in den ...........ach so wunderschönen Westerwald !!

Dort angekommen, hatte ich fast das Ende der Welt erreicht und war in einem Paradies gelandet. Lediglich zu Pfingsten waren dort bei einer Kunsthandwerker-Ausstellung mehr Menschen als Tiere, ansonsten gibt es dort eine Herde von 11 Zwergeseln, eine mit 25 Schafen, dazu noch einen Beo, einige Katzen und den Himmelhund Balou, der dafür sorgte, dass ich bei der Suche nach ihm auch die Umgebung und einen idyllischen See kennen lernte, der zu einer Erfrischung einlud. http://www.Wollflocke.de  


Nach einer Erholungspause in heimatlichen Gefilden war noch ein nachträglicher Besuch zu einem runden Geburtstag in Bremen fällig. So wurden am Elbestrand Donauwellen fabriziert und diese mit zu den Weserauen genommen. Dort mit einer lieben Freundin, vor deren Lebensmut und Humor ich den Hut ziehe (auch wenn ich keinen aufhatte) mit gutem Appetit verzehrt. Auch hier gibt es einen "Wachhund", der auf sein Frauchen aufpasst und bei den Ausfahrten aufs Wort gehorcht. Zuerst wurde ich als Fremdling angebellt, aber dann akzeptiert.

Nun waren nach meinen Rundreisen Gegenbesuche fällig, die Berlinerin reiste an und wir verbrachten schöne Stunden auf der Alster und in der näheren Umgebung.

Unverhofft stand einmal Besuch aus dem Westerwald vor meiner Tür und ich glaubte, unter Halluzinationen durch die Sommerhitze zu leiden. Der Sohn wohnt hier im Norden und hatte die Mutter einfach mal eben bei mir vorbeigebracht. Kaum hatte ich meinen Schock überwunden, war sie nach einigen Stunden "schwups" auch schon wieder mit der Bahn verschwunden.

Eine Namensschwester aus den USA machte auch eine Stippvisite am Elbestrand und wir machten gemeinsam den Park "Planten un Blomen" und später zu dritt den "Fischmarkt" unsicher.

Aus dem Sachsenlande beehrte mich noch ein Ehepaar mit Hund, da bekam auch ich mal wieder den Hafen und die Ostsee zu sehen. Wie das häufig so ist, seine schöne Heimat sieht man oft nur, wenn Besuch zu den Sehenswürdigkeiten herumgeführt wird.


Die große 100 & 17 Jahrfeier (meine Tochter war 40 geworden, ich Olle vollendete das 6. Jahrzehnt und die Enkelin wurde 17) im Oktober war unbeschreiblich. Aus nah und fern waren Besucher angereist, um uns die Ehre zu erweisen. Die Superfeier fand mit 65 Personen in einem Lokal statt. Mein Sohn sorgte für eine riesige Überraschung, er hatte meinen "Plattdeutschen Paster" als Ehrengast eingeladen. Der Ableger war auch für Stimmung und Musik zuständig. www.Sodenkamp.com

Das I-Tüpfelchen von allem für mich: Meine Tochter hatte sich mit allen Sippenmitgliedern, Freunden und Bekannten zusammen getan, um mir meinen Jugendtraum zu erfüllen. Dieser ist seit Jahrzehnten, mit einem Frachtschiff eine Seereise zu machen.

Mir war anfangs nicht bekannt, daß es diese Möglichkeiten überhaupt noch gibt, auch da kam Hilfe aus der elektronischen Welt und beim Internetsurfen wurden Reedereien entdeckt, die so etwas noch anbieten.


Die Geduld, bis zum Frühjahr auf die Traumerfüllung zu warten, war nicht vorhanden, also begab sich die "Hamburger Deern" bereits einige Tage später an Bord eines Container- Frachters und schipperte als einziger Passagier 8 Tage übers Meer. Es war wirklich traumhaft und das Gefühlsleben schlug Purzelbäume, einfach mit Worten nicht zu beschreiben. Ich hpffe, dass es in diesem Jahr eine Wiederholung geben. 

Vielleicht kommt ja noch jemand mit :-)))

 
Vor lauter Reisen und Feiern hatte ich meine geliebten "Vierbeiner" im Weserbergland vernachlässigt. Meine junge Reiterfreundin überredete mich, dort noch in der ungemütlichen Jahreszeit November eine Stippvisite zu machen. Die überraschte mich dann nachträglich zum Geburtstag noch mit einem selbstverfaßten Buch über die gemeinsamen Erlebnisse mit den Pferden in den vergangenen 12 Jahren. Die Freude darüber trieb mir Tränen der Rührung in die Augen und beim Lesen kullerten dann Lachtränen. Dressurreiten in der Halle klappte noch, da war ein Freudenschrei fällig.
Gefeiert wurde natürlich auch noch, denn die Reiterfreundin hatte 1999 ebenfalls genullt, ist genau halb so alt wie ich. Zuerst wurde ich von ihr und dem Anhang zu einem Schlemmermahl beim Griechen eingeladen, dann machten wir es uns bei meiner Unterkunft in der Gaststube gemütlich. Selbst die Besitzerin des Gasthofes Kirchhoff, wo ich seit 1987 meine Reiterferien verbringe, gesellte sich noch zu uns und feierte fröhlich mit. http://www.amelunxen.de

 

Noch einmal möchte ich Dank sagen für all die Freundschaft und große Zuneigung, die mir in den 12 Monaten von netten Menschen aus nah und fern zuteil wurde.

Von ganzem Herzen wünsche ich nur das Allerbeste, vor allen Dingen Gesundheit, Glück und viel Freude.

Liebe Grüße kommen vom Nordlicht - Hummelchen

Elsoden@aol.com

Diese Seite wurde erstellt im Januar 2000


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